Bodenplatten für Sitzsysteme

Die Bodenplatte zählt zur wichtigsten Hauptkomponente eines Sitzsystems. Sie dient als Aufnahme für die Stuhlbeine, ohne die Bootssitz weder Halt noch Fuß an Bord hat. Die Auswahl an Bodenplatten fällt allerdings vielfältig aus. <weiterlesen>

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Für fast jedes Boots und Bootsprojekt gibt es mittlerweile die optimale Bodenplatte. Sie zeichnen sich durch unterschiedliche äußere und innere Merkmale aus.

Damit du die richtige Bodenplatte für dich findest, geben wir dir 5 hilfreiche Tipps.

 

1. Einbau- vs. Aufbaubodenplatte

Den ersten grundlegenden Unterschied siehst du an der Form. Bodenplatten sind sowohl konisch als auch bündig. Erste sind Aufbaubodenplatten, letztere Einbaubodenplatten. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Aufbaubodenplatten bestechen mit ihrer sehr einfachen Montage. Du brauchst nur sechs Schrauben, um sie an Deck zu verbinden, und kannst sie anschließend verwenden. Damit kannst du auch Bootsstühle auf Böden anbringen, die keinen Raum nach unten bieten.

Die Aufbaubodenplatten gibt es nur in der Variation als runde Kegel für Standard-Stuhlbeine  und Stuhlbeine des Sitzsystem Hi-Lo Extreme von Springfield Marine.   Das schränkt die Montageoptionen ziemlich ein. Wenn der Platz an Deck zu eng ist, fällt diese Bodenplatte aus der Wahl.

Einbaubodenplatten benötigen zwar mehr Aufwand bei der Montage, weil du für den Einlass ein Loch bohren musst. Dafür gibt es sie im Gegensatz zu den Aufbaubodenplatten in vielen verschiedenen Variationen. Die Eleganz an Bord durch die bündige Oberfläche bleibt bewahrt. Darüber hinaus ermöglichen sie diverse Sitzsysteme.

Die Einbaubodenplatte findest du in verschiedenen Formen und Größen. Üblicherweise hat sie eine runde Oberfläche und besteht aus Aluminium. Für enge Räume auf dem Boot gibt es sie jedoch in weiteren Variationen, so etwa mit einer einseitig oder beidseitig flachen Kante.

Eine Alternative zu den Bodenplatten mit beschnittenen Kanten ist die Baby Base von Springfield Marine, einer kleinen, runden Einbaubodenplatte. Sie hat einen Außendurchmesser von 14 cm und passt damit in jede enge Lücke.

Eine weitere Montageoption ist die quadratische Einbaubodenplatte. Sie bietet dir und deinem Bootsstuhl massiven Halt. Je nach Hersteller benötigst du 6 bzw. 8 Schrauben für die Befestigung an Deck.

 

2. Zwei Sitzsysteme: Standard vs. Hi-Lo

Mit den Einbaubodenplatten stehen dir zwei Sitzsysteme zur Auswahl:

  • Standard
  • Hi-Lo

Beide Systeme bestehen aus den Hauptkomponenten Bodenplatte, Stuhlbein und Drehteller. Der feine Unterschied liegt aber in der Verwendung des Stuhlbeins.

Bei dem Hi-Lo-System kannst du es abnehmen, beiseitelegen und den Drehteller direkt in die Bodenplatte einsetzen kannst. So erhältst du eine niedrige Sitzposition (Lo), während dir das Stuhlbein eine hohe Position (Hi) ermöglicht. Das Hi-Lo-Sitzsystem erfreut sich bei Bootsanglern & -anglerinnen großer Beliebtheit, die ihr Angelboot mit einer Pinne steuern.

Bei dem Standardsystem ist das Stuhlbein ein unverzichtbarer Bestandteil. Du brauchst ihn, um den Drehteller mit der Bodenplatte zu verbinden. Nur so hast du einen Bootsstuhl.

 

3. Herstellerspezifische Sitzsysteme

Wie du sicherlich bemerkst, existiert eine riesige Auswahl an Bodenplatten. Allerdings kannst du sie nicht kreuz und quer mit jedem Stuhlbein verwenden.

Die Bodenplatten passen nur zu den Komponenten desselben Herstellers. Wenn du dich also für eine Bodenplatte von Springfield Marine entscheidest, dann grenzt das deine Auswahl an Stuhlbeinen und Drehtellern auf diese Marke ein. Grund dafür ist, dass die Hersteller unterschiedliche Stecksysteme und Arretiermechanismen verwenden.

Allerdings unterscheiden sich die Systeme nicht nur zwischen den Herstellern. Auch Modelle einer Marke weichen manchmal voneinander ab, wenn es um das Stecksystem geht. Häufig zeigt sich das dann, wenn das Stuhlbein zur Bodenplatte passt, aber nicht zum Drehteller.

Während du die Standard-Drehteller auf die Stuhlbeine aufsetzt, haben Hi-Lo-Drehteller einen Einlasssockel für die Aufnahme in dem Stuhlbein und der Bodenplatte.

Eine Ausnahme stellt das Hi-Lo Extreme von Springfield Marine dar. Bei diesem System setzt du den Drehteller in die Bodenplatte ein, aber auf das Stuhlbein auf.

 

4. Montagehilfen und Zubehör für Bodenplatten

Dir bereitet die Montage Schwierigkeiten? Du willst die Bodenplatte bei Bedarf abmachen und austauschen können? Oder du benötigst einfach eine Abdichtkappe?

Für alle diese Anliegen kennen wir bereits die Lösung. Für die Montage bieten wir ein passendes Set an Edelstahlschrauben, damit du deine Bodenplatte an Deck befestigen kannst.

Wenn die Bodenplatte eine zu geringe Materialstärke aufweist, sodass du mit deinem Bootsstuhl keinen stabilen Halt hast, gibt es Unterdeckringe von Springfield Marine. Sie verstärkt den Halt deiner Bodenplatte, indem du sie dafür als Konterplatte unter Deck nutzt.

Für den Fall, die Bodenplatten schnell und einfach wieder abzunehmen, bieten sich Deckringe für Einbaubodenplatten und Deckplatten für Aufbaubodenplatten an. Weil sie aber die Sitzhöhe um bis zu 2 cm erhöhen, kannst du sie auch als Distanzplatte einsetzen.

Mit einer Abdichtkappe sorgst du dafür, dass kein Wasser an Deck durch die Einbaubodenplatte in die Bilge fließt. Stattdessen sammeln sich Schmutz und Wasser in der Kappe an, die du dann einfach über Bord kippst.

 

5. Empfehlungen für die Montage

Sowohl für Aufbau- als auch für Einbaubodenplatten gilt: je mehr Schraublöcher, desto besser. Denn jede weitere Schraube sorgt für mehr Stabilität.

Dementsprechend sitzt du auf einer Bodenplatte sicherer und stabiler, die mindestens 6 Schraublöcher hat.

Die Abdichtkappe hält deine Bilge zwar sauber. Allerdings verhindert sie, dass der Schmutz durchgespült wird, der sich mit dem Wasser in der Aufnahme ansammelt. Die Folgen sind unter anderem, dass es den Einsatz des Stuhlbeins erschwert und es sogar verkantet. Das Beste für die Bodenplatte und Bilge ist, anstelle der Abdichtkappe Bilgepumpen zu verwenden.