Bootsbeleuchtung: LED-Beleuchtung für dein Boot
Von den vorgeschriebenen Positionslichtern bis zum Licht in der Kabine: Hier findest du LED-Bootsbeleuchtung von Attwood, Railblaza und Lonako, fest montiert fürs Bordnetz oder tragbar mit Batterie und Akku. Welche Beleuchtung dein Boot braucht und worauf du bei Stromverbrauch und Wasserschutz achtest, liest du im Ratgeber. <weiterlesen>
Innenbeleuchtung
Die richtige Innenbeleuchtung Boot ist entscheidend für Komfort und Sicherheit an Bord. Bei uns findest Du eine breite Auswahl an hochwertigen Beleuchtungslösungen für jedes Boot. Ob für entspannte Abende oder für optimale Sicht beim Navigieren – unsere Lampen und Leuchten bieten Dir die perfekte Atmosphäre. Von stilvollen LED-Leuchten bis hin zu praktischen Arbeitslampen, entdecke jetzt die Vielfalt und mach Dein Boot zu einem echten Highlight.
Bootsstrahler
Entdecke unsere hochwertigen Bootsstrahler und erlebe optimale Sicht bei jeder Bootsfahrt, ob bei Nacht oder in dichtem Nebel. Unsere robusten und energieeffizienten Strahler sorgen für maximale Sicherheit und Komfort auf dem Wasser. Rüste Dein Boot mit der besten Beleuchtung aus und genieße unvergessliche Momente auf See – Tag und Nacht!
Welche Beleuchtung braucht ein Boot?
Ein Boot braucht zuerst die vorgeschriebenen Positionslichter: Sie sind Pflicht, sobald du zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang oder bei verminderter Sicht unterwegs bist. Welche Lichter das sind, hängt von Bootslänge, Antrieb und Fahrtgebiet ab. Alle weitere Bootsbeleuchtung ist freiwillig: Innenbeleuchtung für Kabine und Kartentisch, Scheinwerfer und Decksbeleuchtung zum Arbeiten, Unterwasserlicht für die Optik. Bei myBait findest du LED-Beleuchtung fürs Boot von Attwood, Railblaza und Lonako, fest montiert fürs Bordnetz oder tragbar mit Batterie und Akku.
Welche Arten von Bootsbeleuchtung gibt es?
Die Beleuchtung an Bord teilt sich in zwei Gruppen: Lichter, die dich für andere sichtbar machen und deshalb vorgeschrieben sind, und Lampen, die dir selbst an Bord Licht geben. Die Tabelle zeigt, was wofür gedacht ist.
| Beleuchtungsart | Wofür | Vorgeschrieben? | Bei myBait |
| Positionslichter (Navigationslichter) | Seitenlichter, Topplicht, Hecklicht, Rundumlicht und Ankerlicht zeigen anderen deine Position und deinen Kurs. | Ja, bei Nacht und verminderter Sicht | Positionslichter |
| Innenbeleuchtung | Licht in der Kabine, am Kartentisch und in Stauräumen, als Leselicht oder Akzent. | Nein | Innenbeleuchtung |
| Bootsstrahler und Decksbeleuchtung | Scheinwerfer und Arbeitslicht zum Anlegen, Angeln und für sichere Wege an Deck. | Nein | Bootsstrahler |
| Unterwasserbeleuchtung | Setzt dein Boot am Liegeplatz und vor Anker in Szene. | Nein | Unterwasserlichter |
Die Lichterführung mit allen Vorschriften für Motorboote, Segelboote und Kleinfahrzeuge erklären wir ausführlich bei den Positionslichtern. Dort steht auch, was auf Binnengewässern anders ist als auf See.
LED-Bootsbeleuchtung: Stromverbrauch und Bordbatterie
LED ist bei der Bootsbeleuchtung Standard. Die Leuchten halten lange – Attwood nennt für seine LED-Lampen eine Lebensdauer von mehr als 50.000 Stunden – und sie brauchen wenig Strom. Wie wenig, zeigt ein Beispiel aus unserem Sortiment:
- Kleine Leuchte: Die Attwood LED-Minileiste nimmt bei 12 Volt 0,75 Watt auf, das sind 62,5 Milliampere. Zehn Stunden Licht kosten deine Bordbatterie rund 0,6 Amperestunden.
- Akzentlicht: Das Attwood LED-Unterwasserlicht mit sechs blauen LEDs und 100 Lumen braucht 150 Milliampere.
- Helle Leuchte: Das Attwood LightArmor LED-Unterwasserlicht in 6 Zoll, Weiß, bringt 5.000 Lumen und zieht bei 12 Volt 4,5 Ampere. In zehn Stunden sind das 45 Amperestunden.
Der Stromverbrauch hängt also weniger an der Technik als an der Helligkeit. Rechne helle Lampen vor dem Kauf durch, vor allem wenn dieselbe Bootsbatterie auch Echolot oder Elektromotor versorgt.
12 Volt, 24 Volt oder Batterie?
Fest montierte Lampen schließt du ans Bordnetz an. Die Attwood LED-Minileiste und das Attwood LED-Unterwasserlicht sind für 12 Volt ausgelegt, das LightArmor LED-Unterwasserlicht arbeitet mit 12 und 24 Volt. Welchen Kabelquerschnitt du für die Leitung brauchst, kannst du mit unserem Rechner Leitungsquerschnitt berechnen ermitteln.
Ohne Bordnetz geht es auch: Tragbare Lichter bringen ihre Stromversorgung mit. Das Railblaza Illuminate i360 LED-Rundumlicht läuft mit drei AA-Batterien, bei voller Lichtstärke bis zu 25 Stunden. Das Lonako LED Positionslicht lädt seinen Akku über ein Solarpanel und leuchtet je nach Zahl der LEDs rund 12 bis 36 Stunden.
LED nachrüsten: Was du beachten musst
Innenbeleuchtung, Scheinwerfer und Decksbeleuchtung kannst du jederzeit auf LED umstellen. Bei Positionslaternen gilt eine Einschränkung: Tauschst du in einer zugelassenen Laterne das Leuchtmittel gegen einen nicht vorgesehenen LED-Einsatz, erlischt die Zulassung. Für die Navigationsbeleuchtung kaufst du deshalb komplette LED-Positionslichter.
Worauf musst du bei der Auswahl der Bootsbeleuchtung achten?

- Wasserschutz: Die IP-Schutzart zeigt, wie dicht eine Lampe ist. Die zweite Ziffer steht für Wasser: 4 heißt Schutz gegen Spritzwasser, 5 und 6 gegen Strahlwasser, 7 gegen zeitweiliges und 8 gegen dauerndes Untertauchen. Das Railblaza Illuminate Navigationslicht und das Attwood LightArmor LED-Rundumlicht haben IP67.
- Korrosion: Feuchtigkeit und Salzwasser greifen Gehäuse und Kontakte an. Achte auf Edelstahl und versiegelte Elektronik. Die Abdeckung des Attwood LightArmor LED-Unterwasserlichts besteht aus elektropoliertem 316er-Edelstahl.
- Lichtfarbe: Weißes Licht brauchst du zum Arbeiten und Lesen. Rotes Licht erhält deine Nachtsicht, darum haben die portable LED-Bootsleuchte von Attwood und das Railblaza Night Ops StarPort LED-Licht einen roten Modus. Blau setzt Akzente und sorgt für Atmosphäre.
- Helligkeit: Die Lichtmenge steht in Lumen. Das Attwood LED-Unterwasserlicht hat als Akzentlicht 100 Lumen, der tragbare LED-Scheinwerfer von Attwood liefert 400 Lumen.
- Montage: Fest verschraubt oder abnehmbar? Tragbare Lichter passen auf Schlauchboot und Kajak und sind nach der Fahrt schnell verstaut.
- Zulassung: Sie ist bei Positionslichtern entscheidend. Auf deutschen Seeschifffahrtsstraßen sind baumustergeprüfte Laternen vorgeschrieben. Ob ein Licht eine BSH-Zulassung hat, steht bei uns auf der Produktseite.
Welche Beleuchtung passt zu welchem Boot?
Schlauchboot, Kajak und kleines Angelboot
Kleine Boote haben oft kein Bordnetz. Hier sind tragbare Lichter mit Batterie oder Akku die einfachste Lösung. Für Kleinfahrzeuge unter 7 Metern ohne Motor oder mit weniger als 7 Knoten ist ein weißes Rundumlicht das Minimum. Bist du nachts zum Angeln draußen, hilft zusätzlich ein Arbeitslicht mit rotem Modus aus den Bootsstrahlern.
Motorboot

Motorboote bis 20 Meter führen Seitenlichter, Topplicht und Hecklicht. Die Positionslichter sind hier in der Regel fest montiert und hängen am Bordnetz, das grüne Licht an Steuerbord, das rote an Backbord. Dazu kommen Decksbeleuchtung für sichere Wege bei Nacht, ein Scheinwerfer zum Anlegen und auf Wunsch eine Unterwasserbeleuchtung am Heck.
Segelboot und Yacht

Ein Segelboot führt unter Segel Seitenlichter und Hecklicht, bis 20 Meter Länge ist auch eine Dreifarbenlaterne erlaubt. Fährst du unter Motor, gilt die Lichterführung für Motorboote. Vor Anker zeigst du ein weißes Rundumlicht als Ankerlicht. Unter Deck zählt auf einer Yacht jede Amperestunde: Sparsame LED-Lampen aus der Innenbeleuchtung geben Licht in Kabine und am Kartentisch, ohne die Bordbatterie zu belasten.
Häufige Fragen zur Bootsbeleuchtung
Welche Beleuchtung muss ein Boot haben?
Vorgeschrieben sind nur die Positionslichter: von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang und bei verminderter Sicht. Motorboote bis 20 m führen Seitenlichter, Topplicht und Hecklicht, Kleinfahrzeugen unter 7 m genügt meist ein weißes Rundumlicht. Innenbeleuchtung, Scheinwerfer und Unterwasserlicht sind freiwillig.
Kann ich LED-Beleuchtung am Boot nachrüsten?
Ja. Fest montierte LED-Leuchten wie die Attwood LED-Minileiste schließt du ans 12-Volt-Bordnetz an, tragbare Lichter mit Batterie oder Akku brauchen gar kein Kabel. Ausnahme: In einer zugelassenen Positionslaterne darfst du das Leuchtmittel nicht einfach gegen einen LED-Einsatz tauschen, sonst erlischt die Zulassung. Leuchten für unter Deck findest du bei der Innenbeleuchtung.
Wie viel Strom verbraucht LED-Bootsbeleuchtung?
Das hängt von der Helligkeit ab. Die Attwood LED-Minileiste nimmt bei 12 Volt 62,5 mA auf, das Attwood LED-Unterwasserlicht mit 100 Lumen 150 mA. Das Attwood LightArmor LED-Unterwasserlicht mit 5.000 Lumen in Weiß zieht dagegen 4,5 A. Plane helle Leuchten deshalb bei der Größe deiner Bootsbatterie mit ein.
Welche Schutzart sollte Bootsbeleuchtung haben?
Die zweite Ziffer der IP-Schutzart steht für den Wasserschutz: 4 bedeutet Schutz gegen Spritzwasser, 5 und 6 gegen Strahlwasser, 7 gegen zeitweiliges und 8 gegen dauerndes Untertauchen. Das Railblaza Illuminate Navigationslicht und das Attwood LightArmor LED-Rundumlicht aus unseren Positionslichtern haben IP67.
Welche Beleuchtung eignet sich für ein kleines Boot ohne Bordnetz?
Tragbare Lichter mit eigener Stromversorgung. Das Railblaza Illuminate Navigationslicht läuft mit drei AA-Batterien, das Lonako LED Positionslicht lädt seinen Akku über ein Solarpanel. Für Kleinfahrzeuge unter 7 m ohne Motor oder mit weniger als 7 Knoten genügt als Minimum ein weißes Rundumlicht. Mehr dazu bei den Positionslichtern.
Welche Beleuchtung brauche ich für das Deck?
Zum Arbeiten und Orientieren an Deck eignen sich Bootsstrahler. Der tragbare LED-Scheinwerfer von Attwood liefert 400 Lumen bei 5 Watt. Das Railblaza Night Ops StarPort LED-Licht hat einen Dimmer und rotes Licht, die portable LED-Bootsleuchte von Attwood ebenfalls einen roten Strahl für bessere Nachtsicht.