Elektrische Luftpumpen

Na? Hast du schon einmal mit Händen und Füßen im Hochsommer unter der knallenden Sonne ein Schlauchboot aufgepumpt? Oder bei hohen Minustemperaturen im Winter? Dann weißt du sicherlich, dass das kein Zuckerschlecken ist. Aber das Aufpumpen muss nicht immer so anstrengend wie ein Fitnessgang sein. Mit einer elektrischen Luftpumpe brauchst du das auch nicht. <weiterlesen>

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Bravo GE-BTP elektrische Luftpumpe
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Ein Schlauchboot manuell aufzupumpen, ist zeitintensiv und aufwendig. Denn je mehr du dich dem Mindestdruckwert näherst, wird es zunehmend schwieriger, den Kolben nach unten zu drücken. Überdies musst du diese zusätzliche Zeit für das Auf- und Abpumpen für den Ausflug miteinplanen.

Klar, eine Luftpumpe bleibt das unerlässliche Zubehör für Schlauchboote und Hochdruckluftböden. Aber muss sie denn manuell sein? Muss sie nicht. Elektrische Luftpumpen machen das Aufpumpen nicht nur lässig. Darüber hinaus erreichst du damit auf sicherem Wege den nötigen Druck in den Luftkammern. Für Hartluftböden ist mindestens 0,6 bar ein Muss. Mit einer manuellen Handpumpe wirst du diesen Druck kaum erreichen, mit einer Fußpumpe sogar weniger.

Bei einer elektrischen Luftpumpe musst du dich auch nicht um dein Schlauchboot oder Belly-Boot sorgen. Einige Modelle besitzen eine Abschaltautomatik, sodass sie mit dem Aufpumpen aufhören, sobald der voreingestellte Druck erreicht ist.

Beim Bootsangeln und langen Ausflügen immer eine elektrische Pumpe mitnehmen

Wenn du dein Schlauchboot zum Angeln verwendest oder längere Ausflüge mit Camping planst, solltest du eine elektrische Luftpumpe mit dir führen. Denn der Transport wird an deinen Kräften zehren, die du für den Aufbau deines Schlauchbootes benötigst. Mithilfe der Pumpe baust du es in kurzer Zeit auf und bleibst fit genug für den Drill bzw. die Wasserfahrt.

Du solltest allerdings den Luftdruck auch während der Bootsfahrt hin und wieder prüfen. Denn Wetterbedingungen wirken sich darauf aus, sodass der Druck bei Hitze steigt und Kälte sinkt. In beiden Fällen musst du ihn korrigieren.

Ganz wichtig: Pumpe ein Schlauchboot, Belly-Boot und einen Hartluftboden  niemals mit einem Kompressor auf. Diese Geräte haben zu viel Kraft, sodass die Nähte durch den zu hohen Druck reißen und die Schläuche schlimmstenfalls platzen.

Das Schlauchboot richtig aufpumpen

Auch beim Aufpumpen kann einiges schiefgehen. Damit du dein Schlauchboot möglichst lange nutzen kannst und die Garantie je nach Hersteller nicht verfliegt, solltest du folgendermaßen vorgehen:

  1. Du pumpst jede Kammer zu Beginn bis zur Hälfte voll.
  2. Du beginnst erst mit den rechten und linken Kammern. Den V-Kiel pumpst du zuletzt auf.
  3. Nach und nach pumpst du die Kammern auf, bis jede den empfohlenen Druckwert erreicht hat.
    Achte darauf, dass du beim Aufpumpen das Luftgleichgewicht zwischen Kammern aufrechterhältst.

Pumpe nie eine Kammer direkt zu Beginn voll auf. Das beschädigt nämlich die Kammerzwischenwände.

Um dein Schlauchboot richtig aufzupumpen, braucht es nicht nur die richtige Vorgehensweise. Schlauchboote unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Ventile. Das bedeutet, dass die Luftpumpe, sei sie nun manuell oder elektrisch, den passenden Adapter benötigt. Bei vielen Schlauchbooten stößt du unter anderem auf folgende Ventile:

  • Boston-Ventil
  • Sprungfeder-Ventil
  • Push-Pull-Ventil
  • Twist-Lock-Ventil

Im Schlauchbootsektor existieren noch viele weitere Ventile. Damit du aber mit deiner Luftpumpe nicht verloren herumstehst, brauchst du für die jeweiligen Ventile die passenden Adapter, um einen Schlauch zu pumpen. Viele Luftpumpen kommen mit verschiedenen Adaptern daher, sodass du damit nahezu jedes Schlauchboot aufpumpen kannst.

Wenn dein Schlauchboot Luftdruck verliert …

… ist das nicht weiter schlimm. Ein Schlauchboot oder Belly-Boot verliert nach einigen Tagen etwas Luft. Das ist längst kein Anzeichen für eine undichte Stelle. Laut ISO 6185 gilt es als normal, wenn ein Schlauchboot in 24 Stunden 20 % seines Drucks verliert.

Wechselst du nach dem Aufpumpen deines Schlauchboots die Höhenlage, musst du den Druck in den Luftkammern prüfen und ggf. nachbessern. Bekanntlich nimmt der Druck in höheren Regionen ab bzw. in niedrigeren zu.