Archiv für die Kategorie: Echolot-Wissen & Technik

Echolot-Technik verständlich erklärt – Mehr sehen, mehr fangen

Ein High-End-Echolot ist nur so gut wie der Angler, der es bedient. In dieser Kategorie machen wir Schluss mit dem Rätselraten auf dem Bildschirm. Wir erklären dir, wie moderne Sonar-Technologien wie CHIRP, Side Imaging und Down Imaging wirklich funktionieren – und wie du sie für deinen Zielfisch nutzt.

Hier findest du Antworten auf Fragen wie:

  • Die richtige Deutung: Ist das ein Futterfischschwarm, ein Zander oder doch nur Kraut? Wir zeigen dir echte Echolotbilder und erklären, was zu sehen ist.
  • Das perfekte Setup: Wie muss der Geber montiert sein und welche Frequenzen lohnen sich im Flachwasser oder im tiefen See?
  • Geräte-Know-how: Egal ob Humminbird, Lowrance oder Garmin – wir holen das Maximum aus deiner Hardware heraus.

Vom ersten Einschalten bis zur Profi-Einstellung: Hier wird Technik zu Fisch.

Fischsicheln auf dem EcholotEin Fisch schwimmt unter dem Angelboot hindurch. Er wird zuerst im äußeren Sendestrahl des Echolotes erfasst (Linie 1). Hier ist die Distanz am größten. Je mehr er zum Zentrum (Linie 2) schwimmt, desto geringer ist die Distanz. Auf dem Echolotdisplay wandert das Signal also nach oben und bildet die erste Hälfte der Sichel. Ab dem Zentrum kehrt sich der Prozess um. Die Distanz wird größer, bis sie ihr Maximum am äußeren Rand (Linie 3) erreicht. Das Echolot stellt die Zunahme der Entfernung dar, indem das Signal wieder nach unten wandert. Fertig ist die Fischsichel!